Das Programm vom Freitag, 29. Februar 2008
Themenschwerpunkt: Professionelle Öffentlichkeitsarbeit
Haupt-Zielgruppe: Profis
(Pfarrer, Priester, Gemeindeleiter, Diakone, diakonisch Mitarbeitende, kantonalkirchliche Beauftragte, etc.)
Die Details zu Referent und Inhalt der Veranstaltung finden Sie mit einem Klick auf den unterstrichenen Titel.
|
11.15 Uhr
Thurgauerhof
Grosser Saal
|
Claudio Minder
Kommunikationstrainer, Mister Schweiz 2000
MC Communikations, Dübendorf
(Veranstaltung 11) |
|
12.45 Uhr
Halle 2
Vortragsraum |
Martin Fischer
Theologe, Geschäftsleiter
Sozialwerke Ernst Sieber, Zürich
(Veranstaltung 12)
|
|
14.15 Uhr
Halle 2
Vortragsraum |
Thomas Merz
Prof. Dr. phil., lic. theol.
Pädagogische Hochschule Zürich
(Veranstaltung 13)
|
|
15.45
Halle 2
Vortragsraum |
Werner Näf
Pfarrer, Geschäftsleiter
kirchenweb GmbH
(Veranstaltung 14)
|
|
17.15
Halle 2
Vortragsraum |
Podiumsgespräch mit
Petra Mühlhäuser
Journalistin, lic. phil. I
Katholischer Mediendienst, Zürich
Sabine Rüthemann
Journalistin BR, Medienbeauftragte
Bistum St.Gallen
Hans Fahrländer
Redaktor, lic. phil.
Aargauer Zeitung, Baden
Roger Thiriet
Medienschaffender, lic. phil. I
Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt
Moderation:
Ernst Ritzi
Redaktor, Kirchenratsaktuar
Evangelische Landeskirche Thurgau
(Veranstaltung 15)
|
|
12.45 Uhr
Thurgauerhof
Kleiner Saal |
Martin Peier
Theologe, Kommunikationstrainer
Reformierte Medien, St.Gallen
Workshop. Dauer zirka 90 Minuten
(Veranstaltung 16)
|
|
14.45 Uhr
Thurgauerhof
Kleiner Saal |
Hansruedi (Haru) Vetsch
Pfarrer
Evangelische Kirchgemeinde, Frauenfeld
Workshop. Dauer zirka 90 Minuten
(Veranstaltung 17)
|
|
16.45 Uhr
Thurgauerhof
Kleiner Saal |
Martin Peier
Theologe, Kommunikationstrainer
Reformierte Medien, St.Gallen
Workshop. Dauer zirka 90 Minuten
(Veranstaltung 18)
|
|
18.45 Uhr
Evangelische Kirche
Dauer
50 Minuten
|
Ein musikalisches Abendgebet
Leitung:
Thomas A. Friedrich
Kirchenmusiker, Komponist, Aarau
Ein Angebot des Schweizerischen Katholischen Kirchenmusikverbandes SKMV
Teilnahme kostenlos, Kollekte
(Veranstaltung 19)
|
|
20.00 Uhr
Thurgauerhof
Grosser Saal |
|
Die Kirche im Kreuzfeuer der Medien |
|
Zum Inhalt Claudio Minder beleuchtet die Beziehung zwischen Kirchen und Medien. Durch seine Erfahrungen als Mister Schweiz genoss Minder Momente im Show- und Medienbusiness, geblieben sind ihm aber vor allem private Momente zwischen den Kirchenbänken. Warum hat die Kirche Medien gegenüber so viele Vorurteile und das Zusammenleben mit ihnen verschlafen? Im Kreuzfeuer der Medien - Einblicke in eine für Kirchen unbekannte Landschaft. |
|
Zur Person
![]() |
Claudio Minder
Claudio Minder wurde im Jahr 2000 zum schönsten Mann der Schweiz gewählt.
Durch sein Amt lernte er das Schweizer Showbusiness kennen, musste aber schnell auch die harten Seiten der Medien erleben, die sich über seinen Glauben nicht immer sehr positiv äusserten.
Claudio Minder arbeitete lange Zeit als Radiomoderator, absolvierte eine Ausbildung als Kommunikationstrainer und leitet heute die Kommunikation für ein internationales Unternehmen.
|
|
Erfolgreiche Medienpräsenz - am prominenten Beispiel der Sozialwerke Pfarrer Sieber |
|
Zum Inhalt
Was denn sind die kirchlichen Themen und Köpfe, auf welche die Medienveranstalter anspringen? Der mediale Weg vom Verliererimage zum Gewinnerimage! |
|
Zur Person
|
Martin Fischer
Nach Berufsausbildung Studium am Theologischen Seminar Chrischona, Basel.
Anschliessend Gemeindeleiter, später Jugendsekretär. Ab 1984 verantwortlich für Auf- und Ausbau des Medienunternehmens ERF-Schweiz. Moderator der TV-Sendung "Fenster zum Sonntag" auf SF2. Seit 2005 Gesamtleiter der Sozialwerke Pfarrer Sieber. Zurzeit unter anderem Synodaler der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Zürich
|
|
Kirche in der Mediengesellschaft - Orientierungshilfe, Herausforderungen, Chancen |
|
Zum Inhalt
Medien prägen unsere Welt grundlegend. Die einen geniessen die neuen Möglichkeiten, andere sind besorgt. Niemand aber kann sich ihrem Einfluss entziehen, auch die Kirche nicht. Der Referent bietet eine kurzweilige, aber fundierte Orientierungshilfe für Kirchenvertreter/innen: Was bedeutet "Leben in der Mediengesellschaft", wo liegen für die Kirche die Herausforderungen und Schwierigkeiten, wo die Chancen und Möglichkeiten. |
|
Zur Person
![]() |
Thomas Merz
Professor für Medienpädagogik und Dozent für Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Präsident kath. Kirchgemeinde Weinfelden. Mitglied Synode kath. Landeskirche Thurgau. Langjährige Tätigkeit als Radio- und Pressejournalist sowie in verschiedenen kirchlichen Funktionen. |
|
Auf einem Auge stumm.
Kirchgemeinden blinzeln in die Öffentlichkeit |
|
Zum Inhalt
Augenöffner: Was läuft - ganz praktisch - immer wieder schief? Warum zuerst wir in der Kirche die Augen öffnen müssen, bevor die Öffentlichkeit uns sieht. Mit praktischen Tipps zum Blinzeln. |
|
Zur Person
|
Werner Näf
Theologiestudium in Basel und Vancouver.
1989-2002 Pfarrer in Löhningen SH. Webmaster der Kantonalkirche Schaffhausen. Geschäftsleiter von kirchenweb.ch GmbH.
Mitglied der Kommunikationskommission der Kantonalkirche Schaffhausen.
|
|
Macht der Medien.
Kirchliche Realität und mediale Vorurteile |
|
Zum Inhalt
Podiumsgespräch
Auf den Tisch gelegt: Werthaltungen, Interessen und Absichten von Kirchen und Medien. Wo können Konfliktsituationen entstehen? |
|
Zu den Personen
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Petra Mühlhäuser
Aufgewachsen in Wettingen (AG). Historikerin und Journalistin.
Ethik-Nachdiplom "Master of Advanced Studies in Applied Ethics".
Redaktorin bei verschiedenen Wochen- und Tageszeitungen, vor allem im Lokaljournalismus. Ostschweizer Medienpreis 2004 in der Kategorie Reportage.
Seit Januar 2007 Redaktorin beim Katholischen Mediendienst, Zürich, für die Homepage der katholischen Kirche Deutschschweiz (www.kath.ch) sowie freischaffende Journalistin.
Sabine Rüthemann
KV, dann Büro für Umweltfragen und Öffentlichkeitsarbeit.
Einstieg in den Journalismus und Weiterbildung am MAZ (Medienausbildungszentrum Luzern).
Fast 10 Jahr Journalistin und stv. Chefredaktorin bei Tagblatt Lokalteil.
Theologische Weiterbildung.
2003 Wechsel zur Informationsstelle des Bistums St. Gallen.
Momentan zusätzlich in Ausbildung zur PR-Fachfrau SPRI (Schweizerisches Public Relation Institut Zürich)
Hans Fahrländer
Seit 30 Jahren Journalist im Aargau. Chefredaktor des Badener Tagblatts, später der Aargauer Zeitung, heute Autor und "senior editor" bei der Aargauer Zeitung/Mittelland Zeitung.
Roger Thiriet
Medienschaffender.
Beauftragter für Information und Medien der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt
Moderation:
Ernst Ritzi
1985-1988: Verantwortlicher Redaktor der Schweizerischen Bodensee-Zeitung für das Lokalressort Bischofszell. 1988-1995: Stellvertretender Chefredaktor/ Redaktionsleiter der Schweizerischen Bodensee-Zeitung Arbon. 1995-2003: Teilzeitliche redaktionelle Tätigkeit beim Bodensee-Tagblatt und beim Neuen Anzeiger in Sulgen. |
|
Reden in der Öffentlichkeit - Ursache und Wirkung |
|
Zum Inhalt
Wer als kirchlich exponierte Person in der Öffentlichkeit auftritt, tut dies nicht nur persönlich. Wer auftritt, tritt für die Kirchen auf. Dazu kommt: Die öffentliche Rede ist leiser geworden. Wer in der Öffentlichkeit spricht, muss andere Stilmittel einsetzen als noch vor fünfzig Jahren. Andererseits: Die Kritik an öffentlichen Auftritten ist lauter geworden. So stellt sich die Frage: Wie gelingt es, die Hörenden so zu erreichen, dass sie zuhören und verstehen und - womöglich - mit dem Gehörten sogar einverstanden sind?
Workshop: zu Redeplanung, Sprache in der Öffentlichkeit und Sprechen als Denkprozess, kurz: um mündliche Kommunikation |
|
Zur Person
|
Martin Peier
Theologe, Pfarrer, Kommunikationstrainer. Sprecherzieher und -ausbildner.
Radio- und Fernsehbeauftragter der Reformierten Medien Zürich.
Kooperationen mit SR DRS, SF, ARD, ZDF.
Ausbildner für kirchliche Exponenten in mündlicher Kommunikation (Statement, Interview, Redeplanung, Moderation, Sitzungsleitung, Personalakquisition, Krisenkommunikation, Gottesdienst und Liturgie, liturgische Dramaturgie, Argumentieren, schlagfertig reden, aktives Zuhören, Feedback-Kultur, Publikation)
|
|
Interaktiver Medieneinsatz im Konfirmandenunterricht |
|
Zum Inhalt
Für die Jugendlichen ist der Umgang mit Medien heute meist eine Selbstverständlichkeit: In Sachen Digitalfotos, Filmschnitt, Powepoint-Präsentationen, Tonaufnahmen, MP3, usw. sind heutige Konfirmanden vielen Pfarrpersonen technisch und vom Knowhow her überlegen. Dieses Potential gilt es zu nutzen.
Workshop: besteht aus Input des Referenten mit diversen Beispielen, praktische Übungen unter Anleitung von KonfirmandInnen und Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden |
|
Zur Person
|
Hansruedi Vetsch
Pfarrer in Frauenfeld.
Vormals Jugendpfarrer in Neuhausen und Leiter der katechetischen Arbeitsstelle Schaffhausen.
|
|
Krise - und was dann?
Führen und Kommunizieren in Krisensituationen |
|
Zum Inhalt
Eine Krise hat viele Gesichter: Konflikte, Umweltkatastrophen, Führungsprobleme, unerwarteter Tod. Ihre Gemeinde muss es nicht treffen, aber wenn es sie trifft, sitzt der Schock tief. Unerwartet trifft ein, was sich niemand vorzustellen traute. Ein Krisenstab fehlt, wodurch in der Führung meist improvisiert wird. Und weil sich niemand um die Medien kümmert, funktionieren diese nach ihrer eigenen Dynamik.
Das kann sich niemand leisten. Wer in Krisen gut kommuniziert, hat bessere Chancen, durch diese Situation hindurch führend zu bleiben. Der Ruf der Gemeinde und der Kirche schlechthin ist eng mit der Kommunikation verknüpft, die in Krisen gepflegt wird.
Wer kommuniziert in Krisensituationen mit wem und macht was bei wem wie zum Thema? Kommunikation in Krisenzeiten ist sowohl intern als auch in die Öffentlichkeit von entscheidender Bedeutung. Kommunikation ist Führungsarbeit. |
|
Zur Person
|
Martin Peier
Theologe, Pfarrer, Kommunikationstrainer, Sprecherzieher und -ausbildner.
Radio- und Fernsehbeauftragter der Reformierten Medien Zürich.
Kooperationen mit SR DRS, SF, ARD, ZDF.
Ausbildner für kirchliche Exponenten in mündlicher Kommunikation (Statement, Interview, Redeplanung, Moderation, Sitzungsleitung, Personalakquisition, Krisenkommunikation, Gottesdienst und Liturgie, liturgische Dramaturgie, Argumentieren, schlagfertig reden, aktives Zuhören, Feedback-Kultur, Publikation).
|
|
Ökumenischer Vespergottesdienst |
|
Zum Inhalt
Eine ökumenische Vesper nach traditionellem Vorbild.
Dieses musikalische Abendgebet enthält konzertante Elemente, lädt aber auch aktiv zum Mitsingen, Mitbeten und Mitfeiern ein. |
|
Zur Person
|
Thomas A. Friedrich
Studium der Kirchenmusik.
Kirchenmusiker im Aargau. Komponist.
|










